Ankunft in Tasmanien und Rainbow Family Gathering

3 Wochen Tasmanien sind vorbei..was für ein Trip..er ging zwar viel länger als gedacht, aber diese Insel ist einfach faszinierend! Wir hätten dort locker auch 3 Monate verbringen können, aber es gibt ja in Australien noch so viel mehr zu entdecken..
Mit wir sind übrigens noch meine 2 Reisegefährten Nick und Anika gemeint: Nick aus Hamburg kannte ich ja schon vom Festival und den Grampians, Anika aus Berlin traf ich das erste Mal als es los ging nach Tasmanien. Wir hatten uns dafür entschieden Montagmorgen mit der Fähre überzusetzen, Fliegen ist zwar günstiger, aber das Auto musste ja auch mit. 😉

Wir reisten diese 3 Wochen mit Nick’s Holden Commodore durch Tasmanien, 2 Leute schliefen im Auto und einer immer im Zelt..es galt das Rotationsprinzip.^^ Wir wachten fast jeden Tag an einem anderen Ort auf und sind letztendlich einmal um die komplette Insel gefahren. Haben dabei sehr viel gesehen und erlebt sowie viele nette Leute getroffen.

Da es zahlreiche  tolle Erlebnisse gab und ich gar nicht weis was ich euch als erstes mitteilen soll werde ich den Roadtrip einfach in chronologischen Etappen nacherzählen.

Montag ging es wie gesagt mit der Spirit of Tasmania von Melbourne nach Devonport, die 9 Stunden Fahrt haben wir größtenteils mit Schlafenversuchen oder im Kino verbracht. Ein Stück Heimat gab es dann als ich 4 junge Leipziger aus Holzhausen getroffen hatte. In Devonport angekommen haben wir zum Empfang dann gleich noch 2 Regenbogen gesehen..danach haben wir nur noch einen „freien“ Campingplatz gesucht und im Dunkeln unser Zelt aufgebaut, denn für Zelte war dieser nicht wirklich erlaubt..dafür aber direkt am Strand so dass es morgens gleich ins Meer baden ging..brr 😛

Rainbow Family Gathering

Am nächsten Morgen ging es dann zum Rainbow Family Gathering, das war unser bis dahin einzig festgelegtes Ziel: Zur Vollmond-Party dort sein. Aber ich bin schon wieder zu schnell 😀 ..Nick und ich hatten vom Rainbow Serpent Festival und auch in Melbourne vom Gathering gehört, es sollte ein Hippie-Treffen sein welches seinen Höhepunkt zum Vollmond am Mittwoch hatte.
Wir kamen dort am Dienstag an, der Weg dahin war schon eine kleine Odyssee da es irgendwo versteckt in den Tiefen des Waldes stattfand.. es war in der Nähe eines Ortes namens Paradise! Dieser bestand aus 3 Häusern und sah alles andere als nach einem Paradies aus! Danach ging es irgendwann links in den Wald hinein, die 12km lange Dirt Road(unbefestigte Straße) war nicht beschriftet, wir folgten nur groben Anweisung auf einem Zettel. An Kreuzung hangen tibetische Gebetsflaggen um uns den Weg zu zeigen..soweit sogut!

Was uns dann erwartete hätten wir nie erwartet..den Eingang zierte ein großes Banner mit der Aufschrift Welcome Home und so begrüßte uns doch auch jeder der uns entgegen kam. Auf dem Platz wurden wir dann auch gleich von einigen Ur-Hippies abgefangen die uns die Regeln erklärten..links der Comunity-Bereich, rechts im Wald die Zeltplätze, wo sich die Shit Pits(3 Löcher im Boden) befanden, Verbot von Alkohol und Drogen, sowie keine technischen Geräte auf dem Gelände und nur Nacktbaden im Fluss.. 8)

Morgens(gegen 12) und abends gab es 2 Mahlzeiten, dafür versammelten sich alle zum Foodcircle um das Sacred Fire(Heiliges Feuer). Jeder nahm die Hand des Nachbarn und wir bildeten einen großen Kreis, dann wurden etliche Lieder gesungen und am Ende der Erde gedankt..als ich das erste Mal „Every little cell in my body is happy“ hörte musste ich mich echt zusammen reisen, das erinnerte mich gleich wieder an dieses Video.
Nach dem Essen ging dann der „Magic Hut“ rum und jeder konnte soviel für die Mahlzeit dazugeben wie er für angemessen empfand..

Man konnte dort ansonsten tun und lassen was man wollte, mit in der Küche helfen, sich ums Feuer kümmern oder einfach nur faulenzen. Ich hatte am Mittwoch einen Hug Workshop mitgemacht, der war sehr amüsant..ich hab ca.15 verschieden Arten kennengelernt um einen Menschen zu drücken. Angefangen mit dem Deep Hug über den Stranger Hug bis hin zum Crazy Hug..das war genau das richtige für mich 😀
Zur Vollmondparty regnete es abends leider sehr stark, allerdings wurde in den großen Tipis trotzdem ordentlich zu Trommlern abgetanzt oder Gitarren-Musik gelauscht.

Hier hab ich noch etwas zu den Rainbow Family Songs gefunden, ihr könnt sie dort auch teilweise anhören: http://www.asiteaboutnothing.net/s_rainbow-songs.html

Lustigerweise habe ich nach einigem Suchen auch ein Video gefunden wo ich sogar viele Leute wiedererkenne..wer sich einen Hippie-Einblick verschaffen will schaut sich dieses mal an:
(ab Minute 3:00 wird es dann auch heller)

Wir haben uns natürlich auch mit eingebracht: In der Küche geholfen, Abgewaschen oder Feuerholz geholt. Am Donnerstag ging unsere Reise dann weiter..wie, das erfahrt im nächsten Teil 😉

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